17A Volbers Hünensteine

Mit insgesamt 52 von ursprünglich weit über 100 mehr oder weniger gut erhaltenen Steingräber ist das nördliche Emsland quasi „steinreich“. Zu diesen wenigen ‘sichtbaren „Schätzen“ der Urgeschichte gehört auch das sehr gut erhaltene Grab ‘Volbers Hünensteine’. Mit 11 Jochen, von denen noch 25 Tragsteine stehen und 11 Decksteine erhalten sind, gehört diese Anlage zu den größten Gräbern der Region. Auch die 22 m lange Steinumfassung ist fast komplett vorhanden. Doch der Zahn der Zeit nagt unaufhörlich an dem Grab: Vor wenigen Jahren rutschte einer der Decksteine in die Kammer.  Mit großem Aufwand und modernstem technischen Gerät wurde versucht, den Deckstein in seine ursprüngliche Lage zurück zu manövrieren. Der Erfolg blieb äußerst kurzfristig: Bereits nach wenigen Wochen glitt der Stein erneut in die Kammer, wo er bis heute liegt.
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