Antoniuskirche Wahn

Bij het dorpje Wahn stond een kerk, de Antoniuskerk. De bouw was begonnen in 1923. In die tijd waren de bossen in de omgeving militair oefen  terrein. Dat is nu nog steeds zo.  Maar er wordt niet zo heel veel geoefend, dus je kunt meestal het terrein wel op, het staat goed aangegeven. Maar in 1942 was er blijkbaar wel te weinig schietterrein en dus werden in opdracht van Hitler zowel het dorp als de kerk platgegooid. Het dorp vind je nauwelijks terug, maar de fundamenten van de kerk zijn onlangs weer uit gegraven en vanuit de lucht goed zichtbaar. Het lijkt nu vooral een plek waar je je hond kunt uitlaten, je moet echt uitkijken waar je loopt. Een keer per jaar wordt een open lucht mis gehouden aldaar.

Locatie in Google Maps

Ein Bericht über diese historische Stelle, von Heinrich Gehrs Sögel, Wahner Siedlung
An dieser Stelle stand einst die erste Kapelle von Wahn. Sie war etwa um das Jahr 1500 erbaut und dem hl. Antonius geweiht (nach J.B. Diepenbrock),
Durch die Wirren der Reformation und des 30jährigen Krieges war die Kapelle sehr verfallen und wurde 1667 wieder instand gesetzt. Im Jahre 1670 wurde sie um 1/3 vergrößert. Diese Erweiterung bezeugt ein Denkstein (Sandstein) mit der Jahreszahl 1670, den Bernd Rüters und Adele Hermes.geb. Engelken, Werpeloh, (einstige Bürger von Wahn), nach anstrengender Suche aus einem Schutthäufen hier in der Nähe zutage gefördert hatten. 1744 wurde diese Kapelle abgerissen, weil sie für den Gottesdienst der wachsenden Wahner Gemeinde nicht mehr ausreichte. Dafür wurde in der Dorfmitte eine neue Pfarrkirche erbaut. Architekt und Baumeister war der berühmte Johann Conrad Schlaun, der auch das Schloß Clemenswerth gebaut hat.
Nachdem die St. Antoniuskapelle am Dorfrand nach Sögel abgerissen war, errichteten die Wahner an dieser für ihr kirchliches Lebenso bedeutsamen Stelle ein Heiligen – Häuschen. ,,Die Valentinsklause“.
In den westlichen Giebel mauerten sie den schon erwähnten Denkstein aus der St. Antoniuskapelle mit der Jahreszahl 1670 ein, im östlichen Giebelfeld des Heiligen – Häuschens fand in einer Nische eine alte, verwitterte Holzplastik des hl. Valentin Aufstellung.
Diese Valentinsfigur erinnert wiederum an den Weihetag der St. Antoniuskapelle, den Valentinstag des Jahres 1667. Die Valentinsklause überstand sogar noch die Jahre des 2. Weltkrieges, ging danach aber,  wie das ganze Dorf Wahn, in Trümmern unter. Die Valentinsfigur kam in das Heimatmuseum zu Sögel, wurde dort aber 1966 leider gestohlen und ist bis heute verschwunden.
So ist jetzt diese Marienklause, zu Ehren der Königin des Friedens geweiht, die 3. Kapelle an dieser Stelle. Sie wurde im Oktober des Jahres 1984 vom Sögeler Pfarrer Franz Groteschulte eingeweiht.
Die Eichenholzplastik wurde angefertigt vom Loruper Bildhauer Heinrich Wilkens und ist eine Nachbildung der alten Wahner VortrageMadonna. *Das schmucke Bauwerk wurde nach Zeichnungen des Kreispaudirektors Wolfgang Führig aus Meppen erstellt. Verantwortlich für die Bauausführung war Dipl. Ing. Wilhelm Masbaum aus Sögel-Jägerhof.
Die Initiatoren der ganzen Anlage waren Bernd Rüters Werpeloh und Johann Dierkes Rastdorf.

Wahn