Lager XII: Dalum kamp en begraafplaats

Friedhof
Dalum. Hier ruhen in massengräbern Sowjetische Kriegsgefangene, deren Namen unbekannt sind. Ihre Zahl wird auf 8000 bis 16000 geschätzt. Die Gefangenen starben zum grössten teil an unterernährung und Epidemien. In Einzelgräbern sind bestattet 38 Sowietbürger (darunter eine Frau) und ein Italiener, deren namen bekannt sind, sowie 9 unbekannte Sowjetische Kriegsgefangene. 19 der Namentlich bekannten, sowie die 9 unbekannten Sowjetbürger, die ursprünglich in Vormeppen beërdigt waren, wurden im Jahre 1953 nach Dalum umgebettet. Im Dezember 1955 erfolgte die
umbettung des zunächst auf dem Katholische Friedhof in Meppen Bestatteten Italieners, der Sowjetbürgerin sowie von drei namentlichen bekannten Sowjetbürgern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wärend der nationalsozialistischen Herrschaft von 1933 bis 1945 bestanden im Emsland und in der Grafschaft Bentheim insgesamt 15 Gefangenenlager. Sie hatten als Konzentrations- Strafgefangenen- und Kriegsgefangenenlager unterschiedliche Funktionen In Blickrichtung befand sich im Zeitraum von 1939 bis 1945 das Lager Xll Dalum. Die Justizverwaltung liesz das Lager im Mai 1939 für insgesamt 1.500 Strafgefangene fertig stellen, um mit diesem und weiteren Lagern den Komplex der emsländischen Strafgefangenenlage von sieben auf insgesamt fünfzehn Lager auszubauen und mehr Strafgefangene zur Moorkultivierung einsetzen zu können. Das Lager wurde aber bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs nicht mehr mit Strafgefangenen belegt.
Nach Kriegsbeginn im September 1939 übernahm die Wehrmacht das Lager als Kriegsgefangenenlager und ordnete es als Zweiglager dem Kriegsgefangenen Mannschaftsstammlager Vl C Bathorn zu. In der ersten Phase des Krieges diente es vor allem als Durchgangslager. Nach dem
deutschen Angriff auf die Sowjetunion belegte die Wehrmacht das Lager mit sowjetischen Kriegsgefangenen. Im September 1941 wurden in Dalum 4100 sowjetische Soldaten gefangen gehalten. Die sowjetischen Kriegsgefangenen wurden zunächst vorwiegend für Kultivierungsmaßnahmen herangezogen, nach 1941 aber ausschließlich in der Landwirtschaft und gewerblichen Unternehmen eingesetzt. Die nationalsozialistische Rassenideologie führte zu einer rücksichtslosen Behandlung der sowjetischen Kriegsgefangenen. Die harte Zwangsarbeit forderte in
Verbindung mit mangelhafter Ernährung unzureichende Unterbringung und der Schikane der Wachmannschaften zahllose Opfer.
In 1942 übernahm die Luftwaffe das Lager als Gerätedepot. Im Januar 1945 richtete die SS das Lager Dalum als Außenlager des KZ Neuengamme (bei Hamburg) ein. Die KZ-Häftlinge mussten im Winter 1944/45 Verteidigungsstellungen anlegen. Wegen unzureichender Ernährung, Kleidung und Unterbringung starben bei dem harten Arbeitseinsatz hunderte Häftlinge. Im März 1945 transportierte die SS die KZ-Häftlinge vor den heranrückenden alliierten Truppen über Cloppenburg zurück in Richtung Neuengamme Auf der Kriegsgräberstätte Dalum ruhen 8.000 bis 16.000 unbekannte sowjetische Kriegsgefangene in Massengräbern. Daneben sind 38 namentlich bekannte Personen aus der Sowjetunion ein namentlich bekanner italiener und neun unbekannte Kriegsgefangene in Einzelgräbern bestatte worden.

Hieronder de restanten van Kamp Dalum. Voor wat grotere foto’s zie HIER

 

Het transformatorhuisje van het Kamp Dalum staat er nog steeds, eigenlijk toevallig, want het wordt niet gebruikt. Een bouwval. Daarnaast de palen van de hekken.