Lager 12 Dalum

Hieronder de restanten van Kamp Dalum.

Coördinaten:

52.590286, 7.187939

Het transformatorhuisje van het Kamp Dalum staat er nog steeds, eigenlijk toevallig, want het wordt niet gebruikt. Een bouwval. Daarnaast de palen van de hekken.

Wärend der nationalsozialistischen Herrschaft von 1933 bis 1945 bestanden im Emsland und in der Grafschaft Bentheim insgesamt 15 Gefangenenlager. Sie hatten als Konzentrations- Strafgefangenen- und Kriegsgefangenenlager unterschiedliche Funktionen In Blickrichtung befand sich im Zeitraum von 1939 bis 1945 das Lager Xll Dalum. Die Justizverwaltung liesz das Lager im Mai 1939 für insgesamt 1.500 Strafgefangene fertig stellen, um mit diesem und weiteren Lagern den Komplex der emsländischen Strafgefangenenlage von sieben auf insgesamt fünfzehn Lager auszubauen und mehr Strafgefangene zur Moorkultivierung einsetzen zu können. Das Lager wurde aber bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs nicht mehr mit Strafgefangenen belegt.
Nach Kriegsbeginn im September 1939 übernahm die Wehrmacht das Lager als Kriegsgefangenenlager und ordnete es als Zweiglager dem Kriegsgefangenen Mannschaftsstammlager Vl C Bathorn zu. In der ersten Phase des Krieges diente es vor allem als Durchgangslager. Nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion belegte die Wehrmacht das Lager mit sowjetischen Kriegsgefangenen. Im September 1941 wurden in Dalum 4100 sowjetische Soldaten gefangen gehalten. Die sowjetischen Kriegsgefangenen wurden zunächst vorwiegend für Kultivierungsmaßnahmen herangezogen, nach 1941 aber ausschließlich in der Landwirtschaft und gewerblichen Unternehmen eingesetzt. Die nationalsozialistische Rassenideologie führte zu einer rücksichtslosen Behandlung der sowjetischen Kriegsgefangenen. Die harte Zwangsarbeit forderte in Verbindung mit mangelhafter Ernährung unzureichende Unterbringung und der Schikane der Wachmannschaften zahllose Opfer.
In 1942 übernahm die Luftwaffe das Lager als Gerätedepot. Im Januar 1945 richtete die SS das Lager Dalum als Außenlager des KZ Neuengamme (bei Hamburg) ein. Die KZ-Häftlinge mussten im Winter 1944/45 Verteidigungsstellungen anlegen. Wegen unzureichender Ernährung, Kleidung und Unterbringung starben bei dem harten Arbeitseinsatz hunderte Häftlinge. Im März 1945 transportierte die SS die KZ-Häftlinge vor den heranrückenden alliierten Truppen über Cloppenburg zurück in Richtung Neuengamme Auf der Kriegsgräberstätte Dalum ruhen 8.000 bis 16.000 unbekannte sowjetische Kriegsgefangene in Massengräbern. Daneben sind 38 namentlich bekannte Personen aus der Sowjetunion ein namentlich bekanner italiener und neun unbekannte Kriegsgefangene in Einzelgräbern bestatte worden.

 

Lager 6 Oberlangen

Emslandlager 6 Oberlangen 52.857506, 7.179854
Während der nationalsozialistischen Herrschaft von 1933 bis 1945 bestanden im Emsland und in der Grafschaft Bentheim insgesamt 15 Gefangenenlager. Sie hatten als Konzentrations-, Strafgefangenen- und Kriegsgefangenenlager unterschiedliche Funktionen. In Blickrichtung befand sich von 1933 bis 1945 das Lager VI Oberlangen. Es wurde im Herbst 1933 gebaut und diente zunächst als Ausbildungslager für die Wachmannschaften. Ab April 1934 nutzte die Justizverwaltung das Lager zur Unterbringung von 1.000 Strafgefangenen. Die bewachung übernahm eine im Dienst der Justiz stehende SA-Einheit, die später durch Justizbeamte ergänzt wurde. Bis Kriegsbeginn waren Menschen inhaftiert, die vom NS Regime aus ethnischen, politischen, rassistischen, sozialen oder religiösen Gründen verfolgt wurden. Hinzu kam eine weitaus größere Gruppe von Gefangenen, die für kriminelle Delikte verurteilt worden waren. Die Bestrafung orientierte sich aber oftmals nicht nur an der Straftat, sondern auch an angeblichen Gesinnungs- und Persönlichkeitsmerkmalen sowie einem unterstellten ,,volksschädigenden” Verhalten.
Die Gefangenen mussten, je nach Jahreszeit, 8 bis 12 Stunden täglich Zwangsarbeit im Moor leisten (Entwässerung, Straßen- und Wegebau, Torfabbau). Uber diese allgemeine Tortur hinaus waren die Gefangenen vielfachen körperlichen und seelischen Misshandlungen durch die Willkür der Wachmannschaften ausgesetzt. Im Jahr 1935 waren im Monatsdurchschnitt 788 Strafgefangene inhaftiert. Davon befanden sich etwa 80 Prozent im Arbeitseinsatz. Etwa die Hälfte der Strafgefangenen aus Oberlangen wurde im September 1938 zum Bau von Befestigungsanlagen in die Pfalz abgezogen. Erst im Sommer 1939 war das Lager wieder mit 800 bis 1.000 Strafgefangenen belegt. Nach Kriegsbeginn im September 1939 übernahm das Oberkommando der Wehrmacht das Lager als Kriegsgefangenenlager und ordnete es als Zweiglager dem Kriegsgefangenen-Mannschaftstammlager VI B Neu Versen zu. 1940/41 war das Lager mit etwa 1.400 polnischen Fähnrichen, im Herbst 1941 mit 2.000 sowjetischen Soldaten belegt. 1943 wurde Oberlangen ein Offizierslager. Am 1. September 1944 waren hier 4.967 italienische Militärinternierte und 920 kriegsgefangene sowjetische Offiziere registriert. Nach dem Scheitern des Warschauer Aufstandes wurden vom Dezember 1944 bis April 1945 kriegsgefangene Soldatinnen der polnischen Heimatarmee nach Oberlangen gebracht. Im März 1945 befanden sich hier insgesamt 1.556 kriegsgefangene Soldatinnen. Am 12. April 1945 wurde das Lager durch die 1. Polnische Panzerdivision befreit. Auf der Kriegsgräberstätte Oberlangen ruhen 62 sowjetische Soldaten in Einzelgräbern und 2.000 bis 4.000 unbekannte sowjetische Kriegsgefangene in Sammelgräbern.

 

 

 

 

 

Lager 9 Versen

Dieses Lager war leicht zu finden, denn als der Krieg vorbei war, blieb es einfach in Gebrauch. Auf dem Gelände des Lagers befindet sich jetzt eine Justizvollzugsanstalt, ein Gefängnis. Vor dem Eingang ist ein Schild mit der Geschichte des Lagers. Das Schild ist wegen des Wetters grün geworden. Original ist auch das Elektrizitätshaus. Die Häuser waren anscheinend gut zusammengebaut, denn an einigen Stellen sind noch ähnliche “Stromanlagen” aus anderen Lagern vorhanden, in mindestens zwei an einem Haus befestigten Fällen.

Der Friedhof ist ein paar hundert Meter entfernt. Nicht jeder, der hier begraben wurde, war anonym. Es gibt eine Reihe von Steinen mit den Namen von Menschen, die im Lager gestorben sind. Sie kamen von überall her, auch von Deutschland.

Emslandlager IX: Versen

Dit kamp was makkelijk te vinden, want toen de oorlog voorbij was, is het gewoon in gebruik gebleven. Op de plaats van het kamp staat nu een ‘Justizvollzugsanstalt’, vrij vertaald een gevangenis. Voor de ingang staat een bord met de geschiedenis van erop. Je krijgt het gevoel dat het personeel daarbinnen daar niet om staat te springen, het bord is groen uitgeslagen. Origineel is ook nog het elektriciteitshuis. Die huisjes zaten blijkbaar goed in elkaar, want op een paar plaatsen staan soortgelijke ‘Strom anlagen’ van andere Lager er nog steeds, in tenminste twee gevallen vastgebouwd aan een woonhuis.

De begraafplaats ligt een paar honderd meter verderop. Niet iedereen die hier begraven is geweest was anoniem. Er staan een aantal stenen met daarin gebeiteld de namen van mensen die in het kamp gestorven zijn. Die kwamen overal vandaan, ook uit Duitsland overigens.

Lager 10 Fullen

 52.690158, 7.175082
Achter dit bord bevond zich van 1934 tot 1945 kamp Fullen. Het werd in 1934 gebouwd. In 1938 werden er 1200 gevangenen geplaatst, die in het veen moesten werken. Uit de andere kampen werden wel mensen weggehaald die aan de Antlantikwall moesten werken, zo niet hier. Er werden mensen opgesloten die door het Nazi regime vervolgd werden vanwege etnische, politieke, racistische, sociale of religieuze redenen. Er werd niet alleen gerekend met de zg ‘overtreding’, maar ook met persoonlijkheidskenmerken. Na het begin van de oorlog werden er Franse en Poolse krijgsgevangenen geplaatst, later ook Russische. Vanaf 1943 ook Italianen en vanaf die tijd fungeerde het kamp ook als lazaret, zonder ook maar enige voorziening. De gevangenen werden ingezet voor veenontginning, maar ook voor allerlei ander werk. Het zware werk, de slechte verzorging, de ondervoeding leidden tot uitputting en ziekte. Vooral de Russen werden vanwege de nazi rassenideologie zeer slecht behandeld, duizenden stierven. In april 1945 werd het kamp door de Canadezen bevrijd. Op de begraafplaats bij Fullen rusten 137 bij naam bekende doden en verder ongeveer 1500 onbekende sowjet krijgsgevangenen.

 

 

Lager 5 Neusustrum

An dieser Stelle befand sich das Lager V Neusustrum, das der Zentralverwaltung der Strafgefangenenlager im Emsland mit sitz in Papenburg unterstand. In den Jahren 1940-1943 wurden hier einige tausende Polen gefangengehalten. In ehren dem Gedanken an alle, die hier litten und starben.

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Lager 2 Aschendorf


De regio waarin wij wonen is een wandelparadijs, veel mooie routes. Vandaag liepen we een variant op een al bekende route en kwamen zo terecht bij de locatie van Lager II Aschendorfermoor.De meeste doden zijn begraven op de begraafplaats bij Esterwegen. De doden door toedoen van Willi Herold zijn begraven op de Kriegsgräberstätte Herbrum / Aschendorf (‘Herold Friedhof’).
Während der nationalsozialistischen Herrschaft von 1933 bis 1945 bestanden im Emsland und in des Grafschaft Bentheim insgesamt 15 Gefangenenlager. Sie hatten als Konzentrations-, Strafgefangenen- und Kriegsgefangenenlager unterschiedliche Funktionen.
In Blickrichtung befand sich von 1935 bis 1945 das Lager Aschendorfermoor. Es wurde als Strafgefangenenlager der Justiz im April 1935 für 1000 Gefangene fertiggestellt. Die Bewachung übernahm eine im Dienst des Justiz stehende SA-Einheit, die später durch Justizbeamte ergänzt wurde.
Ab April 1937 erweiterte man das Lager, so dass nun 1500 Gefangene untergebracht werden konnten. Für die Wachmannschaften mussten die Gefangenen einen Vergnügungspark anlegen, von dem noch Reste erhalten sind.
Bis Kriegsbeginn Waren Menschen Inhaftiert, die vom NS-Regime aus ethnischen, politischen, rassistischen, sozialen oder religiösen Gründen Verfolgt Wurden. Hinzu kam eine Weitaus größere Gruppe von Gefangenen, die für Kriminelle Delikte Verurteilt worden waren. Die Bestrafung orientierte sich aber oftmals nicht nur an der Straftat sondern auch an angeblichen Gesinnungs- und Persönlichkeitsmerkmalen sowie einem unterstellten Volksschädigenden”Verhalten. Von Juli 1937 bis Mai 1940 zog die Zentralverwaltung aus allen im Emsland bestehenden Lagern die politischen Gefangenen in Aschendorfermoor zusammen. Davon Waren im gesamten Zeitraum etwa 2.200 Gefangene betroffen. Anschließend bestand fast die Hälfte der Gefangenen aus von Wehrmachtsgerichten verurteilten ehemaligen Soldaten.
Die Gefangenen mussten, je nach Jahreszeit, 8-12 Stunden täglich Zwangsarbeit im Moor leisten (Entwässerung Straßen- und Wegebau, Torfabbau). Nach Kriegsbeginn 1939 wurden sie zunehmend in kriegswichtigen Betrieben und in der LandWirtschaft eingesetzt. Die Verpflegung War schlecht und im Verhältnis zur harten Arbeit nicht ausreichend. Über diese allgemeine Tortur hinaus Waren die Gefangenen Vielfachen körperlichen und seelischen Misshandlungen durch die Willkür der Wachmannschaften ausgesetzt. Standesamtlich sind 237 Todesfälle beurkundet, die tatsächliche Zahl dürfte aber hoher legen. Die Toten Wurden auf dem Lagerfriedhof Borgermoor, heute Begräbnisstätte Esterwegen, beigesetzt.
Anfang April 1945 wurden etwa 2500 bis 3000 Gefangene aus den Strafgefangenenlagern im Emsland nach Aschendorfermoor verlegt, um sie abzutransportieren. Kurz darauf tauchte ein Hauptmann in Fallschirmjäger uniform mit einigen Versprengten Soldaten auf übernahm das Kommando und ließ einen Massenmord an den Gefangenen durchführen. Bei seiner Festnahme in Aurich gab sich der Hauptmann als der 21 jährige Gefreite Willi Herold zu erkennen. Er Wurde im August 1946 durch ein britisches Militärgericht zum Tode verurteilt und am 14. November in Wolfenbüttel hingerichtet
In 1946 Wurden die 172 Opfer des Massakers exhumiert und in der Nähe auf einem neu angelegten Friedhof beigesetzt.

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Friedhof Bockhorst/Esterwegen

Friedhof Esterwegen / Bockhorst
Hier ruhen 1315 verstorbene der Strafgefangenen lager Börgermoor, Aschendorfermoor, Brual-Rhede, Walchum, Neusustrum, Oberlangen und Esterwegen, Die während der zeit des Nationalsozialismus aus politischen grunden und wegen strafrechtliger und militärischer delikte verurteilt wurden. Dieser Friedhof wurde im Jahre 1933 als Begräbnisstätte für die verstorbenen politische Häftlinge der Konzentrationslager Börgermoor, Neusustrum und Esterwegen eingerichtet. Nach dem aufbau der Strafgefangenenlager, der die übernahme der Konzentrationslager als Strafgefangenenlager mit einschloss, wurden hier die verstorbenen Strafgefangenen beerdigt. Unter ihnen waren 1943/44 auch zahlreiche Widerstandskämpfer aus Belgien und Frankreich die in den Jahren 1947/48 von Allierten Umbettungsdiensten exhumiert und in ihre Heimat überführt wurden. Die Sterbelisten sind in den Nachkriegsjahren verlorengegangen, die namen der Verstorbenen sind jedoch durch die Sterbebucheintragungen bei den Standesämtern bekannt.
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Hier ruhen unbekannte Tote die während der Nationalsozialistischen Gewaltsherrschaft im lager Esterwegen und in anderen Emslandlagern ums leben gekommen sind.

Zum gedenken der Luxemburger die hier litten und starben: DIR SID NëT VERGIESS!

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Der Friedensnobelpreisträger 1935 Carl von Ossietzky der hier gelitten hat und seinen politischen Mithäftlinge des Naziregimes zum Gedenken. GEGEN GEWALT UND WILLKÜR OPFERTEN SIE IHR LEBEN FÜR DIE FREIHEIT

Dit monument werd opgericht ter gedachtenis van 8 Belgische weerstanders en vrijmetselaars, verbannen onder het ‘Nacht en Nevel’ regime en gevangen gehouden in barak 6 van het deel van het concentratiekamp Esterwegen (Lager VII) voor buitenlandse gevangenen. Zij hebben de loge ‘Liberté Cherie’ gesticht en doen werken tijdens 1943/44. Een unieke daad in de concentrationele geschiedenis. Architekt: Jean de Salle, Beeldhouwer Mathieu van der Hoeden
Gedenkstenen voor de Emslandlager op de begraafplaats  Bockhorst/Esterwegen
 
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Lager 7 – Esterwegen

Op 19 mei 2012 hadden we met de OFS een excursie naar Esterwegen. Hier is een werkkamp, dat vlot nadat Hitler aan de macht kwam werd gebouwd. Politieke tegenstanders werden hier ondergebracht en op beestachtige manier behandeld. Er lagen diverse van deze kampen in het veengebied langs de grens. Het lied ‘Wir sind die Moorsoldaten’ heeft hier zijn oorsprong. De barakken staan niet meer, maar worden gesymboliseerd door boom- en struikpartijen op de plek van iedere barak. In het kamp is een klein klooster gevestigd. Ik bezoek dit kamp met een zekere regelmaat.

Zie ook:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lager 4 Walchum

Van dit kamp is eigenlijk niets meer over. Alleen een bord met enige tekst geeft aan dat hier ooit een strafgevangenenkamp was. Vooral vanaf 1940 werden hier dienstweigeraars en deserteurs opgesloten.
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Während der nationalsozialistischen Herrschaft von 1933 bis 1945 bestanden im Emsland und in der Grafschaft Bentheim insgesamt 15 Gefangenenlager. Sie hatten als Konzentrations-, Strafgefangenen- und Kriegsgefangenenlager unterschiedliche Funktionen. In Blickrichtung befand sich von 1935 bis 1945 das Lager IV Walchum. Es wurde als Strafgefangenenlager der Justiz für 500 Gefangene geplant und im Mai 1935 fertig gestellt. Die Bewachung übernahm eine im Dienst der Justiz stehende SA-Einheit, die später durch Justizbeamte ergänzt wurde. Erste Planungen vom Dezember 1936, das Lager auf eine Kapazität von 1.000 Gefangenen zu erweitern, wurden bis 1939 umgesetzt. Die tatsächliche Belegung schwankte aber in der Folgezeit stark. Bis Kriegsbeginn waren Menschen inhaftiert, die vom NS-Regime aus ethnischen, politischen, rassistischen, sozialen oder religiösen Gründen verfolgt wurden. Hinzu kam eine weitaus größere Gruppe von Gefangenen, die für kriminelle Delikte verurteilt worden waren. Die Bestrafung orientierte sich aber oftmals nicht nur an der Straftat, sondern auch an angeblichen Gesinnungs- und Persönlichkeitsmerkmalen sowie einem unterstellten „volksschädigenden Verhalten. Während des Krieges belegte die Justiz das Lager vorwiegend mit von Wehrmachtsgerichten verurteilten ehemaligen Soldaten. Daneben waren auch ausländische Gefangene aus den von Deutschland besetzten oder annektierten Gebieten (Polen, Tschechen, Luxemburger und andere) hier eingesperrt Die Gefangenen mussten, je nach Jahreszeit, 8-12 Stunden täglich Zwangsarbeit im Moor leisten (Entwässerung, Straßen- und Wegebau, Torfabbau). Nach Kriegsbeginn 1939 wurden sie zunehmend in kriegswichtigen Betrieben und in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Verpflegung war schlecht und im Verhältnis zur harten Arbeit nicht ausreichend. Uber diese allgemeine Tortur hinaus waren die Gefangenen vielfachen körperlichen und seelischen Misshandlungen durch die Willkür der Wachmannschaften ausgesetzt. Im Februar 1945 waren noch 167 Strafgefangene im Lager Walchum inhaftiert. Sie wurden Anfang April 1945 in das Lager Aschendorfermoor verlegt. Standesamtlich sind 71 Todesfälle beurkundet; die tatsächliche Zahl dürfte aber höher liegen. Die Toten wurden auf dem Lagerfriedhof Börgermoor, heute Begräbnisstätte Esterwegen, beerdigt.
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Lager VI Oberlangen – Friedhof

Hier ruhen Sowjetische Kriegsgefangene. Die Namen von 62 Toten in Einzelgraben sind bekannt. Die Namen von 2000 bis 4000 Toten in Massengräbern und von zwei Toten in Einzelngräbern sind unbekannt. Die gefangenen starben zum grössten teil an unterernährung und Epidemien.

Voor een uitgebreid fotoverslag zie HIER

Lager 1 Börgermoor

Dit was het eerste Emslandkamp, gebouwd in 1933. Aanvankelijk zaten hier alleen politieke gevangenen. Er is niets meer van over, in 1960 werd het afgebroken. Het monument wat er nu staat lijkt slecht onderhouden, de tekst op de grote steen is niet meer te lezen, daar had een couplet van de ‘Moorsoldaten’ moeten staan. Als je langs het Küstenkanal rijdt, van Dörpen naar Esterwegen, staat het monument ergens bij een brug over het Küstenkanal aangeduid met een bordje.

Coördinaten: 53.017587, 7.523807

Klik HIER voor alle foto’s (Opent in nieuw venster)

Gedenkstätte Esterwegen: Börgermoor

Während der nationalsozialistischen Herrschaft von 1933 bis 1945 bestanden im Emsland und in der Grafschaft Bentheim insgesamt 15 Gefangenenlager. Sie hatten als Konzentrations-, Strafgefangenen-und Kriegsgefangenenlager unterschiedliche Funktionen. ln Blickrichtung befand sich von 1933 bis 1945 das Lager Börgermoor. Es gehörte neben Neusustrum und Esterwegen zu den frühen Konzentrationslagern im Emsland. Ab Juni 1933 inhaftierten die nationalsozialistische Führung und der preußische Staat in dem für 1.000 Häftlinge angelegten Lager vor allem politische Gegner und setzte sie zur Zwangsarbeit in derMoorkultivierung ein. ln seinem 1935 im Schweizer Exil erschienenen Buch „Die Moorsoldaten“ schildertWolfgang Langhoff seine Hafterlebnisse in Börgermoor, darunter die Entstehung des Liedes „Wir sind die Moorsoldaten“ im August 1933. Die SS-Wachtruppe terrorisierte die Häftlinge. Aufgrund von Zuständigkeitsstreitigkeiten zwischen preußischem Staat und SS löste im November 1933 eine staatlich angestellte Wachmannschaft der SA die SS ab. An der unmenschlichen Behandlung der Häftlinge änderte das kaum etwas. lm April 1934 wurde das Lager als KZ aufgelöst und als strafgefangenenlager der Justiz weitergeführt. Die Bewachung übernahm eine im Dienst der Justiz stehende SA-Einheit, die später durch Justizbeamte ergänzt wurde. Die Gefangenen mussten, je nach Jahreszeit, 8 bis 12 Stunden täglich Zwangsarbeit im Moor leisten (Entwässerung, Straßen- und Wegebau, Torfabbau). Nach Kriegsbeginn 1939 wurden sie zunehmend in kriegswichtigen Betrieben und in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Verpflegung war schlecht und im Verhältnis zur harten Arbeit nicht ausreichend. Über diese allgemeine Tortur hinaus waren die Gefangenen vielfachen körperlichen und seelischen Misshandlungen durch die Willkür derWachmannschaften ausgesetzt. Es kam zu einer nicht bekannten Zahl von Todesfällen und Morden. Bis Kriegsbeglnn waren Menschen inhaftiert, die vom NS-Regime aus ethnischen, politischen, rassistischen, sozialen oder religiösen Gründen verfolgt wurden.
Hinzu kam eine weitaus größere Gruppe von Gefangenen, die für kriminelle Delikte verurteilt worden waren, Die Bestrafung orientierte sich aber oftmals nicht nur an der Straftat, sondern auch an angeblichen Gesinnungs- und Persönlichkeítsmerkmalen sowie einem unterstellten „volksschädigenden“ Verhalten. Nach Kriegsbeginn verlegten die Justizbehörden zunehmend auch von Wehrmachts gerichten
verurteilte, ehemalige Soldaten in das Lager. Im Februar 1944 wurden für kurze Zeit ca. 500 bis 600 sogenannte „Nacht-und-Nebel”-Gefangene, Widerstands kämpfer aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden, nach Börgermoor gebracht, da das für ihre Aufnahme vor gesehene Lager Esterwegen völlig überfüllt war lm April 1945 wurde das Lager geräumt und die Gefangenen mussten in das Lager Aschendorfermoor marschieren. Hierbei kam es zu einzelnen Erschießungen von Gefangenen. Die Toten des Lagers Börgermoor, deren Zahl aufgrund in der Nachkriegszeit verlorener Unterlagen unbekannt ist, wurden auf dem Lagerfriedhof Börgermoor, heute Begräbnisstätte Esterwegen, beerdigt.

Bovenstaande tekst heb ik overgenomen van het bord naast het document. Ook de kaarten komen daar vandaan.

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Kriegsgräberstätte

Deze zondag maakten we een wandeling met als vertrekpunt de Kriegsgräberstätte Herbrum/Aschendorf. Het herdenkingsterrein ligt verborgen, niet direct aan de openbare weg. Er liggen hier 195 onbekende doden begraven, afkomstig van concentratiekampen in het veen tegen de Nederlandse grens. De tekst bij de entree zegt genoeg:

Friedhof Herbrum / Aschendorf.
Hier ruhen 195 unbekannte Tote aus den Strafgefangenanlagern Börgermoor, Aschendorfermoor, Brual-Rhede, Walchum, Neusustrum und Esterwegen. Sie wurden in Aschendorfermoor nach einem gescheiterten evakuerungsmarsch in april 1945 zum grössten teil das Opfer von Massenerschiessungen durch den angeblichen ‘Hauptmann’ Herold. Fast einviertel kam durch bombardierungen und artilleriebeschuss von seiten der vorrückenden Englischen Truppen ums leben.

Nähere Auskünfte erteilt die Stadt Papenburg.


Zie voor een korte foto reportage HIER.